Immobilienpreise Italien 2024/25 – Preise nach Provinzen

Aktualisiert: 2026-07-11

Immobilienpreise in Italien 2024/25 – der Überblick nach Provinzen

Italien hat die größte Preisspanne aller großen EU-Immobilienmärkte: Zwischen der teuersten Provinz (Mailand) und den günstigsten im Süden und auf den Inseln liegt fast der Faktor 10. Das macht einen einzelnen „Italien-Preis" nahezu wertlos – entscheidend ist die Region. Dieser Artikel zeigt die tatsächlichen Provinz-Median­preise, die auch auf Groundcheck hinterlegt sind.

Was kostet der Quadratmeter in Italien?

Die Tabelle zeigt den Median über die gesamte Provinz (nicht nur die Innenstadt). Historische Stadtzentren – etwa Milano centro oder Roma centro – liegen deutlich höher; der Provinzwert mischt Zentrum, Peripherie und ländliche Randlagen.

ProvinzMedian €/m²
Milano3.900
Savona (Ligurien)2.630
Livorno (Toskana)2.100
Firenze (Florenz)2.100
Rimini1.980
Roma1.950
Trento (Südtirol/Trentino)1.930
Imperia (Ligurien)1.870
Grosseto (Toskana)1.670
Napoli~1.400
Potenza / Matera (Basilikata)610
Caltanissetta (Sizilien)590
Cosenza / Vibo Valentia (Kalabrien)~530
Biella (Piemont)420

<small>Provinz-Mediane 2024/25, gerundet, Quelle OMI (Agenzia delle Entrate). Innenstadt- und Neubaupreise liegen erheblich höher: Milano centro 5.000–8.000 €/m², Roma centro 3.500–6.000 €/m².</small>

Das ausgeprägte Nord-Süd-Gefälle

Kaum ein EU-Land zeigt ein stärkeres regionales Preisgefälle als Italien:

Sonderfall „1-Euro-Häuser": Kleingemeinden in Sizilien, Kalabrien oder Sardinien verkaufen Leerstände für symbolische Beträge. Der Kaufpreis ist niedrig – die verpflichtenden Renovierungskosten (oft 20.000–50.000 €) sind es nicht.

Datenquelle: OMI der Agenzia delle Entrate

Die offizielle Datenquelle für Immobilienpreise in Italien ist das OMI (Osservatorio del Mercato Immobiliare) der Steuerbehörde Agenzia delle Entrate. Das OMI veröffentlicht halbjährlich Preisspannen nach Zone, Gebäudetyp und Erhaltungszustand je Gemeinde.

Einschränkung: Eine öffentliche API für parzellengenaue Einzelabfragen existiert nicht; die granulare OMI-Nutzung ist teils kostenpflichtig. Groundcheck aggregiert die OMI-Daten deshalb auf Provinz- und Regionsebene (NUTS-3/2) und weist sie als regionale Marktschätzung aus.

Was Käufer beachten sollten

Wie finde ich den Wert für eine konkrete Adresse?

Auf Groundcheck gibst du jede italienische Adresse ein oder klickst auf die Karte. Ein Datenqualitäts-Badge zeigt: Für Italien gilt „regionale Marktschätzung" – amtliche Einzelwerte würden einen OMI-Direktzugang erfordern.

Häufige Fragen

Was ist die teuerste Provinz Italiens?

Mailand mit rund 3.900 €/m² im Provinz-Median – und deutlich mehr im Zentrum. Danach folgen die ligurischen Küstenprovinzen (Savona, Imperia) und die Toskana (Livorno, Florenz).

Warum ist Rom auf Groundcheck günstiger als Mailand?

Der angezeigte Wert ist ein Provinz-Median. Die Provinz Rom umfasst neben dem teuren Zentrum ein weites, günstigeres Umland, das den Median drückt. Im Zentrum (Roma centro) liegen die Preise mit 3.500–6.000 €/m² weit höher.

Sind die 1-Euro-Häuser ein echtes Schnäppchen?

Nur bedingt. Der Kaufpreis ist symbolisch, aber es bestehen meist Sanierungspflichten mit Fristen und Kaution. Die Gesamtkosten liegen schnell im fünfstelligen Bereich.

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