Immobilienpreise in Frankreich 2024 – Überblick nach Region
Aktualisiert: 2026-06-09
Immobilienpreise in Frankreich auf einen Blick
Die französischen Immobilienpreise unterscheiden sich enorm – von wenigen hundert Euro pro Quadratmeter im ländlichen Raum bis zu über 10.000 €/m² in den Top-Lagen von Paris. Alle Werte auf dieser Seite stammen aus DVF (Demandes de Valeurs Foncières), dem offenen Register der tatsächlichen Immobilienverkäufe von DGFiP/Etalab. Es handelt sich also um echte Marktpreise, nicht um Schätzungen.
Was kostet der Quadratmeter? (Median, bebaut)
Typische mittlere Quadratmeterpreise (Median bebauter Immobilien, 2023–2024):
- Paris – mit Abstand am teuersten, je nach Arrondissement oft 9.000–14.000 €/m²
- Nizza – rund 5.400 €/m²
- Bordeaux – rund 4.900 €/m²
- Lille – rund 4.000 €/m²
- Toulouse – rund 3.700 €/m²
Die Preise sind in vielen Städten 2024 gegenüber 2023 leicht gesunken – ein Effekt gestiegener Finanzierungskosten.
Bauland vs. bebaute Immobilie
Reine Grundstückspreise (Bauland) lassen sich aus DVF nur grob ableiten, weil Bauland selten und sehr unterschiedlich gehandelt wird. Verlässlicher ist der Quadratmeterpreis bebauter Immobilien (Kaufpreis ÷ Wohnfläche) – diesen zeigen wir als Hauptwert. Warum das so ist, erklärt unser Ratgeber Bodenrichtwert, Marktpreis oder Katasterwert.
Preis für eine konkrete Gemeinde finden
Für jede französische Gemeinde gibt es eine eigene Detailseite mit Median, Preisspanne, Trend und Nachbarorten:
- Übersicht: Grundstücks- & Immobilienpreise in Frankreich
- oder direkt die interaktive Karte nutzen und einen Punkt anklicken
Häufige Fragen
Sind die Preise amtliche Bodenrichtwerte?
Nein. Es sind Mediane tatsächlicher Verkaufspreise aus DVF (Licence Ouverte 2.0) – kein amtlicher Bodenrichtwert. Sie bilden den realen Markt ab, ersetzen aber kein individuelles Gutachten.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Auswertung basiert auf den Verkaufsjahren 2023 und 2024. DVF wird regelmäßig aktualisiert; wir spielen neue Stände periodisch ein.